Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose…..

10. Oktober 2011 at 1:59 pm (Allgemeines, Bücher, Gesellschaft, Uncategorized)

Wer kennt nicht die berühmte Zeile „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose…“ aus dem Gedicht „Sacred Emily“ von Gertrude Stein. http://www.lettersofnote.com/p/sacred-emily-by-gertrude-stein.html . Allerdings sind und waren nicht alle begeistert von Steins charakteristischem Stil der Wortwiederholungen, auch nicht die Verleger, denen sie trotz aller Kritik unerschütterlich und hartnäckig Ihre Werke zusandte. In dem berühmt gewordenen Absagebrief  nahm 1912 der Verleger A.C. Fields sarkastisch Steins Stil der Wortwiederholung auf und schrieb:

„Sehr verehrte gnädige Frau,

ich bin nur einer, nur einer, nur einer. Nur ein Mensch, einer zur Zeit. Nicht zwei, nicht drei, nur einer. Nur ein Leben zu leben, nur sechzig Minuten pro Stunde. Nur ein Paar Augen. Nur ein Hirn. Nur ein Mensch. Da ich nur einer bin, nur ein Paar Augen habe, nur eine Zeit habe, nur ein Leben habe, kann Ich Ihr Manuskript nicht drei- oder viermal lesen. Nicht einmal einmal. Nur ein Blick, nur ein Blick genügt. Kaum ein Exemplar ließe sich hier verkaufen. Kaum eins. Kaum eins.“

Gertrude Steins Glaube an sich selbst war allerdings unerschütterlich. „Ich bin ein Genie“, davon war sie überzeugt. Zu Recht. 

aus „Im Zimmer meines Lebens“, Edition Ebersbach

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1 Kommentar

  1. 6kraska6 said,

    Ich fand kürzlich noch dies dazu:

    In that poem, the first „Rose“ is the name of a person. Stein later used variations on the sentence in other writings, and „A rose is a rose is a rose“ is probably her most famous quotation, often interpreted as meaning „things are what they are,“ a statement of the law of identity, „A is A“. In Stein’s view, the sentence expresses the fact that simply using the name of a thing already invokes the imagery and emotions associated with it, an idea also intensively discussed in the problem of universals debate where Peter Abelard and others used the rose as an example concept.

    As the quotation diffused through her own writing, and the culture at large, Stein once remarked „Now listen! I’m no fool. I know that in daily life we don’t go around saying ‚is a … is a … is a …‘ Yes, I’m no fool; but I think that in that line the rose is red for the first time in English poetry for a hundred years.“

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